A Girl named Death – The Prophecy of Destiny and Time 4

Klappentext

Wenn der Tod die Liebe findet Im einen Moment ist Lyra ein Frischling am College, im nächsten fährt ein Blitz in sie und alles, was sie berührt, stirbt. In blinder Panik versteckt sie sich in einem abbruchreifen Haus, um die Welt vor sich zu schützen. Sie weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sie weiß nicht mal, was passiert ist. Alles, was sie weiß, ist, dass sie Leben auf dem Gewissen hat. In diesem verlassenen Haus findet er sie. Der Mann mit den schwarzen Narben auf seinem Körper. Eine gequälte Seele, so wie sie. In langen Gesprächen kommen sie einander näher und trotz der eigenartigen Dinge, die er ihr erzählt, gewinnt er ihr Vertrauen. Als er ihr verrät, was mit ihr geschehen ist, fleht sie ihn an, es rückgängig zu machen, doch das kann er nicht. Genauso wenig, wie sie mit dem leben kann, was sie durch ihn nun weiß. Denn sie ist der Tod.

Eigene Meinung

Es geht weiter! Endlich! Und auch wenn ich fest im Kopf hatte, dass es vier Bücher werden, muss ich auf das große Finale doch noch warten. Es sind fünf. Und ich stecke ein wenig in der Klemme: Noch ein Buch dieser grandiosen Reihe lesen zu dürfen – ABER weiter warten zu müssen. Ach, Mensch.

Nun aber zum Buch: A Girl named Death – der Titel sagt eigentlich schon alles. Es geht um den Tod. Die Tod? Nein. Definitiv um die Göttin des Todes. Und die ist… super niedlich. Ernsthaft!

Doch es steckt noch so viel mehr dahinter: Lyra ist eine junge Frau, die ohne Vorwarnung in das Götter-Game geworfen wird. Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sie sich erstaunlich gut zurecht – vielleicht sogar ein bisschen zu gut.

In gewohnter Manier entführt uns Sarah Baines in den Krieg zwischen Asgard und Olymp. Die Fäden verdichten sich, der Konflikt wird greifbarer, die Fronten klarer. Endlich erfahren wir, warum diese beiden Welten sich überhaupt bekriegen – und wir beginnen zu begreifen, welche Rolle die Weberin spielt, die uns seit Band eins begleitet. Spoilerfrei lässt sich sagen: Ihre Bedeutung reicht weit über ihre offensichtliche Aufgabe hinaus.

Lyra wächst in ihre Rolle hinein. Gerade ihre Menschlichkeit, ihre Liebe zum Leben – all das macht es ihr nicht nur leichter. Es macht ihre Aufgabe überhaupt erst möglich.

Neben ihrer Entwicklung erleben wir ihre Liebesgeschichte. Natürlich mit Happy End. Und die Tiefe dieser Liebe? Der Marianengraben ist ein Witz dagegen. Entsprechend langsam entfaltet sie sich. Die Gefühle wachsen von Seite zu Seite, und wir dürfen beobachten, wie eine Liebe entsteht, die ihresgleichen sucht. Kein übereinander Herfallen wie beim Gott der Lust und seiner Partnerin – hier verfallen sich zwei Menschen Stück für Stück. Und als sie sich endlich zugestehen, einander nahe zu sein – was ja schwierig ist, wenn jede Berührung tödlich sein kann – wartet man fast schon auf das obligatorische Feuerwerk.

Und was soll ich sagen? Sarah liefert es.

Wieder einmal schafft es Sarah Baines, mich in die Welt der Götter und Sterne zu entführen, hinaus aus meinem Alltag, mitten hinein in einen Krieg, dessen Ausgang alles Leben im Universum beeinflusst.

A Girl named Death ist der vierte Band einer Reihe voller Eskapismus, Leidenschaft und epischer Gefühle – und ich bin noch lange nicht bereit, sie loszulassen.

Für jeden Romantasy-Fan mit einer Schwäche für gottlose Götter: eine klare Empfehlung.

Fakten

Titel: A Girl named Death
Autor: Sarah Baines
Preis: Taschenbuch 16,50 € / Ebook 4,99 €
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