Rebeccas Reise 3: Der See des Schicksals

Klappentext

Eine beängstigende Vision. Alte Versprechen. Ein See, an dem sich Schicksale entscheiden. Nach den Ereignissen in Pyrolis trägt Rebecca eine neue Macht in sich – und die Bürde zweier Welten, die sie auf unterschiedliche Weise fordern. In Cosmavena wallt die Magie immer stärker auf, während das Echo ihrer Vergangenheit lauter wird und sie zwingt, ihre eigenen Grenzen neu zu ziehen. Weit entfernt von bekannten Ufern betritt sie an der Seite ihrer Gefährten ein Gebiet, in dem Legenden lebendig werden, Glauben ins Wanken gerät und jedes Versprechen seinen Preis einfordert. Ein Gemisch aus Vertrauen, Verrat und verborgen gehaltenen Wahrheiten braut sich zusammen und lässt kein Entrinnen zu – auch nicht für sie. Mit jedem Moment wächst die Frage, ob Rebecca noch selbst über ihren Weg entscheidet oder längst Teil eines Plans ist, dessen Fäden weit vor ihrer Zeit verwoben wurden. Wird sie es schaffen, ihren eigenen Willen durchzusetzen, wenn Cosmavena erneut nach ihr greift? Eine Weiterreise, die nicht nur Leben verändert, sondern das Schicksal einer ganzen Welt. 

Eigene Meinung

Teil 3 von Rebeccas Reise – und eigentlich sollte dies der letzte Band der Reihe werden. Entsprechend groß war meine Wehmut, als das Buch bei mir einzog. Doch offenbar hatte Joe Hanna Schwarz ein Einsehen mit ihren Leserinnen und Lesern – oder ihre Figuren haben ihr einfach lange genug gut zugeredet. Denn mit Band 3 ist die Geschichte noch nicht vorbei.

Und wenn ich ehrlich bin, fühlt sich das genau richtig an. Schließlich wäre es doch ziemlich seltsam gewesen, vier geheimnisvolle Kristalle auf nur drei Bücher zu verteilen. So ergibt die Entwicklung der Reihe für mich deutlich mehr Sinn und lässt noch genügend Raum für all die offenen Fragen, die mich seit Beginn begleiten.

An dieser Stelle würde ich wahnsinnig gerne über meine Theorien sprechen. Über die Bedeutung der Kristalle. Darüber, wer Rebecca wirklich ist. Und über die Aufgabe, die möglicherweise auf sie wartet. Doch ich möchte niemandem die Überraschungen verderben. Außerdem kenne ich mich inzwischen gut genug: Wahrscheinlich liege ich mit meinen Vermutungen ohnehin komplett daneben und werde am Ende von etwas viel Größerem und Besserem überrascht.

Was Joe Hanna Schwarz jedoch erneut geschafft hat, ist etwas, das nur wenige Bücher bei mir erreichen. Sie hat mich vollständig nach Cosmavena entführt. So sehr sogar, dass mein Mann mich allein dadurch erschrecken konnte, dass er den Raum betreten hat. Wenn ein Buch es schafft, die reale Welt für einige Stunden vollkommen auszublenden, dann spricht das für seine besondere Magie.

Jedes Mal, wenn ich in Rebeccas Welt eintauche, fühlt es sich ein wenig nach Freiheit an. Nach Abenteuer, nach Möglichkeiten und nach dem Gefühl, dass hinter jeder Ecke ein neues Geheimnis wartet.

Und dann gibt es da noch etwas sehr Persönliches, das dieses Buch für mich besonders gemacht hat.

Während einer Therapie habe ich einmal einen inneren Rückzugsort erschaffen: einen Garten, an dem ich Ruhe, Sicherheit und Schutz finden kann. Dieser Ort wird von einem Wächter beschützt – einem Jaguar.

Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, wie überrascht ich war, als ich in „Der See des Schicksals“ einem Wächter begegnete. Einem Jaguar. Sein Name ist Garrin. Und ich liebe einfach alles daran.

Manchmal begegnen einem in Büchern genau die Figuren, die man gar nicht gesucht hat, die einen aber dennoch auf eine ganz besondere Weise berühren. Garrin gehört für mich definitiv dazu.

Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als sehnsüchtig auf Band 4 zu warten. Und ganz ehrlich? Genau das ist der Teil, den ich am meisten hasse.

Liebe Joe Hanna – wann ist es endlich soweit?

Fakten

Titel: Rebeccas Reise – Der See des Schicksals
Autor: Joe Hanna Schwarz
Preis: Ebook 6,99 € (aktuell in Kindle Unlimited) / Taschenbuch 18,99 €
Hier erhältlich: https://www.amazon.de/dp/B0G5K8R7JT/