The Darkness of Light

Klappentext

… wird ein Krieg entscheiden, ob Schicksal und Zeit sich erneut vereinen.

Sie ist so unendlich müde. Sie will nicht mehr fliehen und auch keine Spielfigur auf dem Schachbrett selbstherrlicher Götter sein.
Sie will frei sein.
Sie, die Gottgeweihte.

Nachdem Ylandara einmal mehr aufgeflogen ist, bleibt ihr keine Wahl, als erneut die Flucht zu ergreifen. Bevor die Finsternis sie finden kann, um jenes Schicksal zu vollenden, das sie nicht ertragen kann.
Ein neuer Ort, ein neues Leben. Wie schon so oft.

In der Abgeschiedenheit einer Welt, die der Finsternis so nah ist, dass keiner damit rechnen würde, dass sie sich dort versteckt, findet sie eine neue Heimat. Getarnt als Magd lebt sie in dieser einfachen Welt. Es ist kein leichtes Leben, aber wenigstens ist es das ihre.

Der Mann, dem sie am Weiher begegnet, übt eine eigenwillige Faszination auf sie aus. Er ist so anders. Immer mehr verfällt sie diesem Mann, der Ruhe, die sie bei ihm verspürt, und von dem sie dennoch kaum mehr weiß, als dass auch er fremd an diesem Ort ist.
Bis sie erfährt, wer er ist.

Amon, Herr der Schatten.

Der Fluch ihres Lebens hat sie gefunden.
Willkommen im letzten Band der »Prophecy of Destiny and Time«. Die Prophezeiung wird sich erfüllen. Auf die eine oder die andere Weise.

Eigene Meinung

Scheiße. Die Reihe ist zu Ende. Und ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich das schon verkraften kann.

Aber zurück zum Anfang.

Amon. Der Herr der Schatten. Dominant – ohne Frage. Doch nicht auf eine harte, erdrückende Weise. Seine Dominanz ist von Ruhe geprägt, von Geduld und einer Sanftheit, die Raum lässt. Raum für Freiheit, für Entscheidungen, für Vertrauen. Genau diese Mischung macht ihn so faszinierend. Neben Res bringt auch Amon mein Herz ziemlich zum Stolpern.

Und dann ist da Ylandara.
Eine freiheitsliebende Hexe, die nichts mehr hasst als ein Leben als Spielfigur – weder auf dem Schachbrett der Götter noch im Patriarchat. Über 140 Jahre lang ist sie geflohen. Hat ihre Herkunft verleugnet, ihre Bestimmung verdrängt und jede Kontrolle krampfhaft selbst behalten, nur um nicht wieder benutzt zu werden.

Als sie erneut fliehen muss, versteckt sie sich an einem Ort, an dem niemand sie vermuten würde – so nah an der Finsternis, dass es beinahe absurd erscheint. Getarnt als Magd lebt sie ein einfaches, hartes Leben. Doch zum ersten Mal gehört dieses Leben wirklich ihr.

Bis sie am Weiher einem Mann begegnet, der alles verändert.

Zwischen Ylandara und diesem Fremden entsteht etwas Seltsames. Eine leise Anziehung, eine unerwartete Ruhe. Sie weiß kaum etwas über ihn – nur, dass auch er nicht hierher gehört.

Bis sie erfährt, wer er wirklich ist.

Amon. Herr der Schatten.
Der Fluch ihres Lebens hat sie gefunden.

Die Liebesgeschichte zwischen diesen beiden ist ein absoluter Slow Burn. Kein übereinander herfallen, kein dramatisches Chaos – sondern ein vorsichtiges Annähern. Schutzschilde fallen Stück für Stück. Vertrauen wächst langsam. Und zum ersten Mal in ihrem Leben kann Ylandara etwas tun, das sie nie durfte:

Loslassen.

Denn Amon bricht sie nicht. Er versucht nicht, sie zu formen. Er lässt sie sein, was sie ist.

Doch während sich diese zarte, intensive Beziehung entwickelt, steuert die Welt auf ihr unausweichliches Finale zu: den Krieg zwischen Asgard und Olymp.

Ein Konflikt, der viel tiefer geht als bloße Machtkämpfe. Die einen wollen als Götter verehrt werden. Die anderen wissen um ihre Fehler – und sehen sich selbst nur als Sterne. Dass sich diese beiden Weltbilder nicht einfach mit einem Handschlag versöhnen lassen, ist klar.

Der Weg zum Frieden ist daher alles andere als leicht.
Er ist blutig. Kämpferisch. Schmerzhaft.

Vor allem für Ylandara.

Besonders bewegt hat mich das große Finale. Alle Figuren aus den vorherigen Bänden finden noch einmal zusammen. Res, Onys, Aurora, Hephais, Zy, Lyra, Nikaia – sie alle haben ihren Platz in diesem letzten Kapitel.

Und doch läuft am Ende alles auf eine einzige Begegnung hinaus:

Amon gegen Hel.
Vater gegen Sohn.

Diese Konfrontation entscheidet alles.

Ja, wir bekommen unser Happy End.
Aber ich habe dabei geweint. Weil ich Angst hatte, weil ich unbedingt wollte, dass es gut ausgeht – und gleichzeitig diese Geschichte einfach noch nicht loslassen wollte.

Würde ich die Reihe noch einmal lesen?

Definitiv.

Fakten

Titel: The Darkness of Light (The Prophecy of Destiny and Time 5)
Autor: Sarah Baines
Preis: Taschenbuch 17,00€ / Ebook 4,99€
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